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Gesundheid

Warum ist die E-Zigarette bei jungen Leuten so beliebt? Und sechs weitere Fragen zum Dampfen

Es gibt zunehmend Anzeichen dafür, dass die Verwendung einer E-Zigarette für Jugendliche ein Sprungbrett zum Rauchen von Tabakzigaretten ist. Dies berichtet das Trimbos Institute. Sieben Fragen (und Antworten) zum sogenannten Vaping.

1. Was ist los?

Das Trimbos Institute hat verschiedene Studien kombiniert und kommt zu dem Ergebnis, dass es immer mehr Hinweise gibt, dass E-Zigaretten für Jugendliche ein „Stufenprodukt“ zu Tabakzigaretten sind.

“Immer mehr Studien zeigen, dass Kinder, die eine E-Zigarette konsumieren, auch anfangen, normale Zigaretten zu rauchen”, sagte die Ärztin und Epidemiologin Esther Croes vom Trimbos-Institut gegenüber RTL Nieuws. 

2. Ist die Verwendung von E-Zigaretten gefährlich?

Da sind sich Tabakindustrie und Ärzte nicht einig. Eine normale Zigarette verbrennt Tabak. Die dabei freigesetzten Stoffe verursachen unter anderem (Lungen-)Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Elektronische Zigaretten hingegen verdampfen eine Flüssigkeit, die normalerweise Nikotin und ein Aroma enthält.

Einer E-Zigarette fehlen viele der giftigen Verbrennungsprodukte von Tabak, aber der Dampf setzt laut Trimbos Institute Schadstoffe wie Nikotin und Propylenglykol frei. Dieser Dampf kann Spuren giftiger und krebserregender Stoffe enthalten, die die Gesundheit beeinträchtigen können. liquid für e zigarette ist das Beste.

“Sie wollen nicht, dass Kinder krebserregende Substanzen aufnehmen”, sagt Wanda de Kanter, Pneumologin am Antoni van Leeuwenhoek-Krankenhaus und Aktivistin gegen die Tabakindustrie. “Und Sie wollen auch nicht, dass Kinder nikotinsüchtig werden.”

Sechs Tote nach dem Konsum von E-Zigaretten in den USA: Sollten die Niederländer besorgt sein?

Das Problem sei, dass wir langfristig zu wenig über die Sicherheit von E-Zigaretten wissen, sagt De Kanter. „Das Ärgerliche ist, dass es etwas Neues auf dem Markt gibt, von dem man nicht weiß, ob es auf Dauer Herz- und Lungenschäden verursachen kann. Auch bei Tabakzigaretten hat es zwanzig bis dreißig Jahre gedauert, bis eine Lungenkrebs-Epidemie auftrat . “

Hunderte von Menschen in den USA leiden bereits an einer unbekannten Lungenkrankheit, die wahrscheinlich mit dem Konsum von E-Zigaretten zusammenhängt. Das bedeutet nicht, dass wir uns auch Sorgen machen sollten: Europa hat sehr strenge Standards, wenn es um die Produktion geht. Beispielsweise dürfen die in Amerika verwendeten E-Zigaretten viel mehr Nikotin enthalten.

3. Dass E-Zigaretten aber auch schlecht sind, weiß mittlerweile jeder, oder?

Die meisten Erwachsenen tun das, denkt Croes vom Trimbos Institute. „Bei jungen Leuten ist das anders. Sie denken oft, dass sie doch nicht süchtig werden oder dass es wegen der fruchtigen Aromen nicht so ungesund sein kann.“

„Diese Geschmacksrichtungen vermitteln Kindern den Eindruck, dass es sich um ein harmloses Produkt handelt. Sie denken nicht daran, dass E-Zigaretten noch Nikotin enthalten und dies ein Suchtmittel ist.“

4. Wie viele Menschen rauchen E-Zigaretten?

Nutzer der E-Zigarette sind vor allem Erwachsene, die rauchen, geraucht haben und/oder aufhören wollen, sowie junge Menschen. Im Jahr 2018 haben 3,1 Prozent der Erwachsenen in den Niederlanden nach Angaben des Trimbos-Instituts manchmal eine E-Zigarette benutzt. 4,3 Prozent gaben an, ehemalige E-Zigaretten-Nutzer zu sein. e zigarette shop online ist das Beste.

Auffälliger sind die Zahlen für junge Leute. Im Jahr 2017 hatten 27,5 Prozent der Schüler im Alter von 12 bis 16 Jahren jemals eine E-Zigarette verwendet und 44 Prozent der MBO- und HBO-Studenten im Alter von 16 bis 18 Jahren. Genaue Zahlen darüber, wie viele niederländische Jugendliche regelmäßig E-Zigaretten konsumieren, liegen (noch) nicht vor.

5. Warum ist die E-Zigarette bei jungen Leuten so beliebt?

Das liegt zweifellos an den Aromen, sagt Croes. Aber auch wegen des Nikotinsalzes in einigen neuen Modellen von E-Zigaretten.

„Nikotin ist am Anfang schmutzig und verursacht ein ekliges Kitzeln im Hals”, sagt Croes. „Aber wenn man es mit Nikotinsalz und einem Geschmack aufweicht, merkt man es nicht mehr so ​​stark.”

Das hat laut Lungenspezialist De Kanter auch alles mit Marketing zu tun. In den Niederlanden dürfen (elektronische) Zigaretten zwar nicht beworben werden, aber die Tabakindustrie finde dafür kreative Lösungen, sagt De Kanter. “In den sozialen Medien posieren zum Beispiel Influencer mit E-Zigaretten. Dieses Marketing richtet sich komplett an Kinder.”

6. Was wird bereits unternommen, um junge Leute vom Konsum abzuhalten?

Geschäfte dürfen keine (elektronischen) Zigaretten an Jugendliche unter 18 Jahren verkaufen. Die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit (NVWA) regelmäßig Dutzende von Alterschecks durch sogenannte Mystery Shopper.

Wenn Geschäfte ihre Produkte dennoch an Jugendliche unter 18 Jahren verkaufen, drohen Bußgelder. Das beginnt mit einer Geldstrafe von 450 Euro, kann aber bis zu 45.000 Euro oder Schließung des Ladens gehen.

7. Was ist noch zu tun?

Auch positive Entwicklungen gibt es laut De Kanter. So unterstützt eine Mehrheit im Repräsentantenhaus einen Plan, den Verkauf von Zigaretten in Tankstellen und Supermärkten im nächsten Jahr auf null zu reduzieren.

“E-Zigaretten dürfen dann nur noch in Trafiken verkauft werden. Als Minderjähriger kann man dort nicht so schnell einsteigen und die Zahl der Verkaufsstellen wird drastisch reduziert.”

Croes und De Kanter sind auch der Meinung, dass fruchtige Aromen verboten werden sollten. “Eine strengere Gesetzgebung zu Aromen ist wichtig. Ich schlage vor, Aromen zu verbieten, die junge Leute mögen”, sagt Croes. Aber kann das einfach passieren? “Das hat es bei Tabak schon mal gegeben. So wird zum Beispiel Menthol demnächst entfernt, andere Aromen sind bereits verboten.”

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